Parodontitis

Zahnbelag, auch Plaque genannt, entsteht, wenn Speisereste, Bakterien und Anteile des Speichels einen an den Zähnen und dem Zahnfleisch haftenden Belag bilden. Zahnplaque verursacht nicht nur Zahnkaries, sondern führt auch in weiterer Folge zur Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Aus diesem Entzündungszustand kann sich die sogenannte Parodontitis, eine chronische Infektionskrankheit des Zahnhalteapparates, entwickeln. Erstes Anzeichen dieser Parodontitis ist Zahnfleischbluten. Die Hauptursache für die Entwicklung einer Parodontitis liegt in der unzureichenden Zahnhygiene, aber auch Faktoren wie Genetik, Rauchen, Alkohol und Stress spielen eine Rolle.

Vorbeugung und Behandlung

Durch eine optimale Reinigung der Zähne und eine regelmäßige Dentalhygiene kann die Bildung von bakteriellen Zahnbelägen verhindert werden. Die regelmäßige Entfernung aller Beläge (Plaque) über und unter dem Zahnfleisch beugt der Krankheit vor. Genauso wichtig sind eine Zahnreinigung mit Zahnbürste und Zahnpasta sowie eine Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder einer Zahnzwischenraumbürste. Wir empfehlen regelmäßige Kontrollen und eine regelmäßige Dentalhygiene in unserer Praxis!

 

Wer hat Paradontitis?

Zahnfleischentzündungen und Paradontitis gehören zu den häufigsten Krankheiten des Menschen. Häufig entwickelt sich aus Zahnfleischentzündungen unbemerkt eine Paradontitis. Diese beginnt normalerweise an einzelnen Zähnen oder Zahngruppen. Je früher bei einem Menschen die Paradontitis auftritt umso aggressiver ist seine Zahnplaque und umso schwächer seine Abwehr. Bei den über 40jährigen ist Paradontitis die häufigste Ursache von Zahnverlusten.